Unser Kaffee-Sortiment

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In unserem kleinen Kaffee-Lexikon haben wir die spannendsten Informationen rund um die Welt des Kaffees für Sie zusammengetragen:

Während es verschiedene Legenden rund um den Ursprung des Kaffeeanbaus gibt, ist seine Historie nicht dokumentiert. Allgemein anerkannt ist jedoch, dass die Kaffeepflanze aus der Region Kaffa im Südwesten Äthiopiens stammt. Die deutsche Bezeichnung „Kaffee“ leitet sich übrigens vom arabischen „Kahwe“ bzw. „Qahwa“ ab und bedeutet „Lebenskraft“ oder „Stärke“.

Gefundene Schriften berichten von Frühformen der Kaffeeplantage im 14./15. Jahrhundert in Jemen. Ab der Hälfte des 15. Jahrhunderts beginnt die Expansion des arabischen Kaffees ins Osmanische Reich. Die Ausbreitung wurde während der Kolonialisierung stark vorangetrieben und die Kaffeepflanze im 18. Jahrhundert in für den Anbau geeigneten Regionen gebracht. War bisher nur die arabische Kaffeepflanze bekannt, änderte sich dies 1898 mit der Entdeckung der Robusta-Sorte.

Die Industrialisierung, die u.a. die Erfindung des Dampfschiffes und damit neue Transportmöglichkeiten bedeutete, förderte den Kaffeehandel ebenfalls. Damit ging auch die Entwicklung industrieller Fertigprodukte einher, die einfach zuzubereiten und lang haltbar waren. So wurde Kaffee im Laufe der Zeit zu einem der wichtigsten Handelsgüter der Welt und prägt heute insbesondere die europäischen, amerikanischen und japanischen (Kaffee-)kulturen.

Die Kaffeepflanze ist sehr anspruchsvoll und empfindlich. Für ihr erfolgreiches Gedeihen müssen optimale Voraussetzungen wie die entsprechende Höhenlage, Temperatur, Niederschlagsmenge und Bodenqualität gegeben sein. Das grenzt die Erdregionen, in denen Kaffee wachsen kann, auf einige wenige, im sogenannten „Kaffeegürtel“ liegende, ein. Dieser Begriff umfasst tropische und subtropische Anbaugebiete, die rund um den Äquator liegen. Sie bieten aufgrund ihres feucht-trockenen Wechselklimas optimale klimatische Bedingungen, da die Temperaturen nicht extrem sind und es ausreichend viel Niederschlag gibt. Der größte Anbauproduzent der Erde ist Brasilien, gefolgt von Vietnam.

Vom Ursprungsland aus wird der Kaffee, zu 87 Prozent als Rohkaffee, in die Konsumländer in alle Welt exportiert. Rund 80 Prozent werden verschifft, wobei die Handelswege je nach Herkunfts- und Zielland sowie beteiligten Akteuren wie Kleinbauer, Kooperative oder Zwischenhändler unterschiedlich ausfallen. Vom Bestimmungshafen aus erfolgt entweder gleich die Weiterverladung oder Lagerung, bis der dann weiterverarbeitete Kaffee letztlich den Endkunden erreicht.

Obwohl Kaffee eines der wichtigsten Exportgüter ist, entfällt meist der kleinste Anteil des Kaffeepreises auf die Plantagenbesitzer und Arbeiter im Produktionsland. Um dieser Tatsache entgegenzuwirken, wird immer stärker auf fairen Handel und Maßnahmen wie einen Mindestpreis gesetzt, damit Bauern mehr Geld für ihre Arbeit bekommen.

Der Name „Arabica“ kann mit „aus Arabien“ übersetzt und auf die Herkunft der Kaffeepflanze zurückgeführt werden: Stammt sie ursprünglich aus dem südwestlichen Äthiopien, wird sie heutzutage auch in zahlreichen (sub-)tropischen Ländern wie Brasilien angebaut. Idealerweise wächst sie in Höhenlagen zwischen 600-2.100 Metern.

Die Pflanze, äußerlich einem immergrünen Baum oder Strauch ähnelnd, kann eine Wuchshöhe von bis zu fünf Metern erreichen. Die ovalen und mal (blau-)grünen oder grau-gelblichen Arabica-Kaffeebohnen duften nach ihrer Verarbeitung intensiv und überzeugen durch einen sehr feinen, fruchtigen Geschmack.

Robusta-Bohnen werden hauptsächlich in Westafrika, in südostasiatischen Staaten und Brasilien angebaut, wo die Kaffeepflanze sowohl in tiefen als auch hohen Lagen schnell und ertragreich wächst.

Diese Sorte hat kleine rundliche und – in Bezug auf Krankheiten oder Temperaturen – recht widerstandsfähige Bohnen mit einer intensiven Note und einem vergleichsweise hohen Koffeingehalt. Aufgrund eines geringen Säuregehalts ist Robusta-Kaffee sehr bekömmlich und entwickelt wegen des enthaltenen Fetts eine feine Crema.

Kaffeepflanzen entwickeln rote Steinfrüchte, die aufgrund ihres Aussehens auch „Kaffeekirschen“ genannt werden. In ihnen wachsen die Kaffeebohnen heran. Um diese vom Fruchtfleisch zu lösen, wird Kaffee entweder sonnengetrocknet oder gewaschen. In wasserarmen Regionen wird gern die simple Trocknungsmethode angewendet und die Bohnen über einen längeren Zeitraum der Sonnenstrahlung ausgesetzt. Anschließend können die Bohnen in einer Maschine aus der Kirsche gelöst und weiterverarbeitet werden.
Gewaschener Kaffee wird unmittelbar nach der Ernte in eine sogenannte Wetmill, bestehend aus verschiedenen Maschinen, gegeben. In dieser werden in unterschiedlichen Schritten die Bohnen von der äußeren Haut, dem Fruchtfleisch und der Pektinschicht befreit. Anschließend erfolgt die mehrtägige Trocknung der Bohnen.

Die gewählte Methode macht sich auch im Geschmack bemerkbar: Gewaschener Kaffee hat ein klareres Geschmacksbild mit fruchtigen, ausgeprägten Aromen, wohingegen getrockneter Kaffee häufig eine überraschende Süße besitzt.

Ebenfalls wichtig ist die Röstung der Bohnen: Durch die Hitzezufuhr kommt es zu einer optischen Veränderung sowie zu einer neuen Zusammensetzung von Zuckerstoffen und Aminosäuren. Diese hat wiederum zur Folge, dass sich circa 1.000 Aromen neu bilden und Kaffee somit zu einem der aromatischsten Lebensmittel überhaupt wird.

Die klassische Art der Röstung ist die der Trommelröstung, bei der die Bohnen in eine drehende Trommel gegeben und Hitze ausgesetzt werden. Nach einer farblichen Veränderung Farbe nehmen sie aufgrund neu entstehender Gase an Volumen zu und platzen kurze Zeit später mit einem deutlichen Knacken auf. Wird eine helle Röstung verfolgt, endet der Röstvorgang nach diesem sogenannten First Crack, bei dunklerer Röstung läuft er weiter. Je nach Dauer des Verfahrens, werden mehr oder weniger Fruchtsäuren abgebaut und eine stärkere oder schwächere Ausbildung der Röstaromen erreicht.

Café Crème („Schümli“)
Idealerweise werden für die Zubereitung eines Café Crème Bohnen heller und mittlerer Röstung mit mittlerem Mahlgrad verwendet. Unter hohem Druck muss dann viermal so viel Wasser wie bei einem Espresso 20-30 Sekunden durch das Kaffeemehl gepresst werden, um die typische Crema zu erhalten.

Espresso
Für einen gelungenen Espresso können sowohl Arabica- als auch Robustabohnen eingesetzt werden, die länger und dunkel geröstet sowie dann sehr fein ausgemahlen werden müssen. Anschließend muss heißes Wasser mit einem Druck von mindestens 9 Bar hindurchgepresst werden, sodass sich trotz des nur kurzen Wasserkontakts alle Stoffe lösen. Mit der typischen goldbraunen Schaumschicht („Crema“) inklusive hat diese Spezialität 25 ml und sollte möglichst heiß in einer kleinen Tasse serviert werden.

Latte Macchiato
Zuerst müssen 250 ml Milch auf etwa 50-60°C erwärmt, aufgeschäumt und kurz stehen gelassen werden, damit sich der Schaum absetzt. Währenddessen kann bereits ein frischer Espresso zubereitet werden. Milch und Milchschaum werden dann in ein hohes Glas gegeben und der Espresso, der heißer ist als die Milch, langsam eingegossen.

Ristretto
Als Alternative zu einem Espresso unterscheidet sich der Ristretto durch die auf 15-20 ml beschränkte Wassermenge, die zu seinem kräftigen, konzentrierten Aroma führt. Abhängig vom persönlichen Geschmack gibt es zwei Varianten der weiteren Zubereitung: Entweder wird der gleiche Mahlgrad wie für einen Espresso gewählt, aber eine höhere Menge an Kaffeemehl verwendet. Oder man nimmt die gleiche Menge an Kaffeemehl, wählt aber einen feineren Mahlgrad.

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